Anleitung zum draußen Laufen für Blasse

Bitte eine Runde Applaus für die Tatsache, dass Freitag ist!

Mit der Arbeitswoche hinter uns ist es nun an der Zeit für ein wenig Spaß. Ich weiß natürlich nicht was ihr alle unter Spaß versteht und womit ihr eure Zeit verbringt, aber ich finde manchmal am Laufen durchaus Gefallen. Ich hab euch ja schon erzählt dass ich Halbmarathon laufe und wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt braucht das ein wenig Training, wenn man es ernsthaft betreibt. Zu sagen dass ich das ganze ernsthaft betreibe wäre natürlich der Scherz des Jahrhunderts, aber ich versuche doch immerhin halbwegs regelmäßige Trainings unterzubekommen.

Falls ihr auch lauft und so helle Haut habt (Bonuspunkte für Allergien) dann wisst ihr sicher dass draußen Laufen eigentlich das ganze Jahr über ein wenig fies sein kann. Jänner bis März ist ja doch meistens eher kalt und vor allem ist es andauernd finster, also braucht man eine gewisse Ausrüstung (mehrere Schichten Gewand plus Stirnlampe oder eine Laufstrecke entlang den Straßenlaternen). März bis April fangen dann meistens meine Allergien an und der Spaß geht dann so lange bis es im Sommer heiß wird und Sonnencreme der wichtigste Bestandteil meines Laufoutfits wird. Kaum zieht sich die Sonne (und die Allergie) wieder zurück geht der Kreislauf schon bald wieder von vorne los.

Eine Alternative zu so brutalen mitteleuropäischen Klimabedingungen stellt natürlich das Laufband dar, aber das finde ich richtig langweilig, zumindest für Long Runs. Stattdessen, weil ich nämlich unendlich stur bin, trotze ich allem und renne trotzdem draußen.

Wenn ihr meinem Beispiel folgen wollt – und das kann ich euch in dem Fall nur wärmstens ans Herz legen – dann seht euch doch mal meine Tipps und Tricks an bevor ich in der prallen Sonne Forrest Gump zum besten gebt:

  • Uhrzeit schlau wählen: Seid euch bewusst, wann ihr rausrennt. Ich schlage vor dass ihr entweder gleich in der Früh laufen geht, so dass ihr spätestens gegen 10:30 zurück seid, oder erst am späten Nachmittag oder Abend ab etwa 16:00. So vermeidet ihr die ärgste Mittagssonne.
  • Eincremen: So nervig es auch ist sich einzuschmieren um dann beim Laufen die gesamte Sonnencreme wieder runter zu schwitzen, rate ich euch dennoch dazu. Schmiert euch einfach eine Weile vor dem Laufen ein so dass die Sonnencreme schon gut eingezogen ist wenn ihr loslauft. Denkt auch daran eure Ohren und Lippen einzuschmieren.
  • Kühlen Kopf bewahren: Setzt eine Kappe auf. Ich sag das laut und deutlich und schreib’s mir gleich selber nochmal hinter die Ohren. Eine einfache Kappe oder ähnliches schützt den Kopf vor Sonne und Hitze und schützt auch gleich das Gesicht ein bisschen. Wählt am besten eine etwas hellere Farbe weil dunkle Farben ziehen die Sonnenstrahlen an wie verrückt.
  • Das richtige Shirt: Solange ich gut eingeschmiert bin kann ich auch mit kurzer Hose problemlos laufen, das macht meinen Beinen nichts aus. Allerdings sind meine Schultern sehr empfindlich und ich laufe daher lieber mit einem kurzärmeligen Shirt als mit einem Trägershirt. Selbiges gilt für ausgefallene Shirts mit komischen Ausschnitten: schick wenn man drinnen läuft, aber für draußen einfach nicht gut geeignet – das führt zu einem sehr komisch aussehenden Sonnenbrand, glaubt es mir.
  • im Schatten laufen: Wenn möglich, sucht euch eine Strecke die nicht in der prallen Sonne liegt. Ein Park oder eine Laufstrecke mit Bäumen ist perfekt, wenn ihr sowas in der Nähe habt. Besonders wichtig ist das wenn ihr sehr lange Strecken läuft, weil dann wird euch das nicht nur helfen eure Haut zu schützen, sondern bewahrt euch auch vor völligem Überhitzen.

Viel Spaß beim Laufen und schreibt es in die Kommentare wenn ihr noch Tipps habt, die ich nicht erwähnt habe.

Mit Liebe geschrieben – The Fairy Pales

Summer Running Essentials 1

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