Fairy Freitag | Das Sonnencreme 1×1

Zunächst bitte eine Runde Applaus für Freitag!

Ich bin wirklich dankbar, dass meine Haut mich bisher in meinem Leben so toll geschützt hat und immer gesund geblieben ist. Die jahrelange Treue möchte ich ihr danken indem ich euch ein wenig darüber erzähle, wie ihr eure Haut gut pflegen und vor der Sonne schützen könnt.

Bevor wir starten will ich auch sagen dass Pflegerituale und Ähnliches von andern Leuten natürlich immer mit ein wenig Vorsicht und Hausverstand zu genießen sind. Ihr selbst kennt eure Haut am besten. Ich kann nur mit euch teilen was mir hilft und vielleicht hilft euch manches davon auch selber. Trotzdem solltet ihr euch weiterhin auch eure eigenen Gedanken machen und auch regelmäßig zum Hautarzt gehen. So, jetzt können wir aber starten.

Wochenenden sind manchmal toll um das nachzuholen, was man während der Woche versäumt hat, in meinem Fall zum Beispiel einige meiner Pflegerituale. Seine Haut zu pflegen ist durchaus wichtig und ich schau gern drauf, sie möglichst gesund zu halten. Wochenenden sind ebenfalls toll um ein wenig Zeit draußen zu verbringen, besonders in den sonnigen Sommermonaten. Das ist für viele Leute nichts Ungewöhnliches, sehr wohl aber wenn man innerhalb von Minuten einen Sonnenbrand an Land zieht.

Bevor ihr euch nun aber gleich in eine dunkle Ecke verkriecht und denkt dass der Sommer einfach keinen Sinn hat mit so heller Hautfarbe, wartet noch kurz und lest weiter. Die Sonne ist nämlich wirklich fein und wenn man weiß was man tun und lassen sollte dann kann man sich auch als blasses Geschöpf mit ihr anfreunden. Dafür braucht’s allerdings ein wenig Wissen über Sonnenschutz.

Hier ein paar Tipps, die ich mit euch teilen möchte. Wie schon erwähnt, lest gerne mehr drüber und bildet euch euer eigenes Urteil um eure optimale Sonnenschutz-Routine herauszufinden:

Arten von UV Strahlen und was sie bewirken

Es gibt unterschiedliche ultraviolette Strahlen und Sonnencreme kann sowohl vor UVB als auch UVA Strahlen schützen.

UVB Strahlen sind vorwiegend für den sichtbaren Sonnenbrand verantwortlich (oder anhaltende Bräune…für manche Leute scheinbar) während UVA Strahlen – selbst an wolkigen Tagen – tiefer in die Haut eindringend und „unsichtbare“ Schäden in Haut und Zellen anrichten können. Nachdem das beides nicht ansprechend klingt für mich bin ich Team Sonnencreme. Klingt ja irgendwie logisch dass man sich also gegen UVB und UVA Strahlen schützen sollte.

LSF und warum es nicht nur auf ihn ankommt

LSF, der Lichtschutzfaktor, gibt einem einen Anhaltspunkt, wieviel UV Strahlen die Haut absorbiert. LSF 20 bedeutet dass 95% der UVB Strahlen von der Haut absorbiert werden (auf eine gute Art) und nur ein Zwanzigstel nicht, LSF 30 absorbiert etwa 97%. Je höher der LSF wird, desto geringer die Unterschiede, also falls ihr euch mit LSF von gefühlt einer Million besser vorgekommen seid als alle andern dann muss ich euch diese Illusion leider ein bisschen zerstören.

Ein praktischerer Zugang um den LSF zu knacken ist, den LSF mit der Eigenschutzzeit eurer Haut in Minuten zu multiplizieren. Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, die ihr ungeschützt in der Sonne verbringen könnt, also gefühlt zwischen einigen Sekunden und wenigen Minuten. Wenn eure Eigenschutzzeit 5 Minuten beträgt könnt ihr bei LSF 30 in etwa 150 Minuten in der Sonne verbringen ohne krebsrot zu werden (5 x 30). So oder so sollte man sich aber alle paar Stunden neu einschmieren und hier ist kein Spielraum für Faulheit!

LSF bezeichnet aber nur den Schutz vor UVB Strahlen. Um sich auch vor UVA Strahlen zu schützen sollte man Breitband Sonnenschutz verwenden. Klingt sehr technisch aber heißt einfach dass UVB und UBA Schztz kombiniert sind. Für effektiven Schutz muss dafür aber der UVA Schutz zumindest ein Drittes des UVB Schutzes sein, also achtet drauf was auf der Packung steht. In manchen Ländern wird dieser UVA Schutz auch als PPD oder PA mit Pluszeichen angegeben und je höher die Zahl oder je mehr Plus, desto höher der UVA Schutz. Juhu.

Chemische vs. mineralische Filter 

Es gibt zwei Arten von UB Filtern und beide funktionieren auf unterschiedliche Arten um vor Sonnenstrahlen zu schützen. Genau wie Schokolade und Netflix (zwei tolle Arten um mich vorübergehend vor schlechter Laune zu schützen) haben beide ihre Vor- und Nachteile und es kommt oft auf persönliche Präferenzen an, welche besser zu einem passt.

Chemische Sonnencremen schützen die Haut vor UV Strahlen indem sie die Strahlung in harmlose Wärme umwandeln. Chemische Sonnencreme wird oft auf organisch genannt, was aber nichts mit dem englischen Ausdruck für Bio – „organic“ – zu tun hat. Für chemische Filter spricht die oft gute Kombination aus UVB und UVA Filter und ihre angenehme Textur. Allerdings können Sie Hautirritationen hervorrufen, müssen für wirksamen Schutz 20-30 Minuten vor dem „Sonnenbaden“ aufgetragen werden und haben oft Inhaltsstoffe, die teilweise in Verdacht stehen, eher schädlich zu sein aus diversen Gründen.

Mineralische Filter wiederum reflektieren UV Strahlen sodass sie nicht in die Haut eindringen. Der größte Nachteil dieser UV Filter ist ihre Textur weil diese Sonnencremen oft richtig schmieren und einen noch weißer machen (ja, das ist möglich) mit ihrer dicken Textur. Ehrlich gesagt muss man da schon ziemlich rubbeln bis sich die weiße Fettschicht etwas reduziert. Zusätzlich haben nicht alle mineralischen Filter passenden UVA Schutz, was schade ist. Dafür sind sie vertraglicher weil sie nicht so in die Haut eindringen und sie sind meistens weniger bedenklich was die Inhaltsstoffe betrifft, außer als Filter (Titanium Dioxid oder Zink Oxid) werden Nanipartikel eingesetzt. Hierzu gibt es noch nicht viele wissenschaftliche Erkenntnisse, aber es besteht der Verdacht dass diese Nanopartikel sich aufgrund ihrer kleinen Größe im Körper ablagern und unbeabsichtigte Reaktionen auslösen. Klingt bisher nicht toll.

Was nun? 

Ich finde es immer wahnsinnig schwierig, eine gute Sonnencreme zu finden. Es scheint fast als gäbe es gegen jeden möglichen Inhaltsstoff potenziell Einwände. Dennoch, denn so optimistisch bin ich, werde ich weitersuchen und hoffentlich eine gute Sonnencreme finden, die meinen Erwartungen entspricht. Ich möchte eine Sonnencreme finden, die möglichst keine dubiosen Inhaltsstoffe hat und guten UVB und UVA Schutz bietet. Der einzige Weg dort hin ist, weiter zu suchen, aufmerksam die Inhaltsstoffe zu hinterfragen und zu probieren was sich gut anfühlt.

Es ist nie zu spät, eine gesunde Sonnencreme Routine zu starten, denn vergangene Fehler kann man nicht mehr ändern. Man kann es nur in Zukunft besser machen, also passt bitte gut auf eure Haut auf und schützt sie so gut ihr könnt.

Mit Liebe geschrieben – The Fairy Pales

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