Selbstliebe Sonntag | Meine zwei Wege zur Schönheit

Ich hoffe ihr hattet bisher ein tolles Wochenende und der Sonntag war gut zu euch. Nach dem ersten Post der Reihe „Selbstliebe Sonntag“ letzte Woche möchte ich die Reihe heute fortsetzen mit ein paar Gedanken dazu.

Ändern oder akzeptieren – das ist hier die Frage

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es einige Dinge gibt, die man an sich selbst ändern kann. Wir können unsere Kleidung oder unseren Stil ändern, wenn der aktuelle nicht mehr passt. Wir können mehr Sport machen wenn wir fitter sein wollen. Wir können eventuell den Job wechseln, wenn er uns keinen Spaß mehr macht. All diese Dinge liegen in unserer Hand und wir können sie – manchmal mit gewissem Aufwand und Durchhaltevermögen – selbst ändern.

Dann wiederum gibt es Dinge, die wir nicht in dem Ausmaß oder vielleicht auch gar nicht ändern können. Ich würde sagen dass wir nicht wirklich etwas dran ändern können, wie wir aussehen, genauso wenig wie gewisse Dinge an unserem Körper. Hier können wir nur lernen, zu akzeptieren und irgendwann vielleicht sogar zu lieben.

Ich denke dass beide Kategorien – Dinge, die wir ändern können, und Dinge, die wir nicht ändern können – wichtig sind. Allerdings habe ich herausgefunden, dass mit jedem Schritt, den man wahrer Akzeptanz und Selbstliebe näher kommt, die kleinen und oberflächlichen Dinge immer mehr an Bedeutung verlieren, so wie unsere blasse Haut zum Beispiel. Sobald man mit sich selbst wirklich im Reinen ist und anfängt zu begreifen, dass man nicht nur eine leere Hülle ist, sondern dass das Äußere bloß der Persönlichkeit einen Platz zum Wohnen und Gedeihen gibt, versteht man auch dass Aussehen nicht alles ist.

Für mich ist ein ausgeglichener Zugang zu all dem am besten: Mit ein wenig Körperpflege fühle ich mich meistens gleich viel wohler, weiß aber auch dass es nur der erste Schritt ist und dass ich lernen möchte, mit mir selbst so oder so im Reinen zu sein.

Körperpflege: Ein guter Anfang, aber eben erst ein Anfang

In puncto Körperpflege habe ich ein paar Routinen eingeführt, beispielsweise dass ich morgens und abends mein Gesicht mit einer Sonic Brush wasche, dann ein wenig Toner benütze und zum Schluss noch eine Gesichtscreme. Das tut meiner Haut bisher ganz gut und hat auch ihr Erscheinungsbild ein wenig verbessert, so dass ich noch öfter aufs Make Up komplett verzichte. Ich versuche auch, meine Nägel immer halbwegs zu pflegen und meine Haare irgendwie zu bändigen. An den meisten Tagen fühle ich mich damit zumindest so wohl, dass ich mich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren kann. Wenn ich aber mal irgendwas davon auslasse und somit meine, dass ich furchtbar ausschau, dann ist auch schnell mal die Laune beim Teufel. Plötzlich bin ich dann so genervt dass eigentlich nichts mehr richtig laufen kann und das sagt mir, dass ich offenbar in diesen Momenten nicht im Reinen mit mir selbst bin, denn sonst würden mich diese Kleinigkeiten ja nicht so aus der Bahn werfen!

Selbstliebe: Der Schritt für Fortgeschrittene

Es gibt auch Momente, in denen es mir nicht wichtig ist dass ich aussehe wie vom Winde verweht, dass mein Outfit irgendwie nicht passt, meine Haare nichts gleich schauen, meine Nägel dringend Pflege benötigen und meine Haut verrückt spielt. Das sind Momente, in denen ich einfach so glücklich und zufrieden bin, dass es keinen Grund gibt sich über solche Oberflächlichkeiten den Kopf zu zerbrechen.

Wie kann man also so glücklich und zufrieden sein? Ich denke die Antwort ist für jeden eine andere, aber ich fühle mich glücklich und zufrieden wenn ich genügend Bewegung bekomme – nicht für einen tollen Körper, sondern für tolle Laune – gut esse, meine Gedanken ehrlich ausspreche und meiner Intuition und meinen Bedürfnissen folge. Das bedeutet auch nicht, die Bedürfnisse anderer zu ignorieren oder zu missachten, es heißt einfach, für sich selbst einzustehen, denn es ist unsere eigene Verantwortung – spätestens sobald wir erwachsen sind – uns um uns zu kümmern und uns glücklich zu machen.

Das braucht natürlich alles seine Zeit! Wie gesagt, ich bin oft genug frustriert wenn Kleinigkeiten passieren, die über den Lauf der Zeit keinerlei Einfluss auf irgendwas haben werden, und ich eigentlich weiß, dass es die Aufregung nicht wert ist. Ich weiß auch, was ich ändern möchte, und dass das Geduld und Selbstliebe braucht.

So oder so möchte ich es gerne schaffen und ich weiß, das werde ich. Großteils für mich selbst. Ein bisschen auch für meine zukünftigen Kinder, denen ich beibringen möchte dass ihre wahre Schönheit tatsächlich aus dem Inneren kommt – und das ist leichter zu erzählen, wenn man es selbst weiß und glaubt…

Mit Liebe geschrieben – The Fairy Pales

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